Kampanien - mit der Segelyacht

GOLF VON NEAPEL — EINMAL ANDERS!

 

Das Revier bietet eine hervorragende Kombination aus reizvollen Landschaften, archäologischen Sehenswürdigkeiten, italienischer Lebensart und lukullischen Köstlichkeiten. Die Winde im Mai sind moderat und es stehen ausreichend Anlege- und Ankermöglichkeiten zur Verfügung.

 

Wir werden Buchten und die schönsten Stellen an den Küsten erreichen können, die ohne Boot unerreichbar bleiben. Wir werden vom Meer aus – in ungewohnter Perspektive – bewundern, wie sich die kleinen Dörfer entlang der berühmten Amalfiküste wie Vogelnester in die Hänge schmiegen. Wir werden die Inseln im Golf  erkunden – bekannte wie Ischia oder Capri oder unentdeckte Perlen wie Procida; wir haben die Möglichkeit, die uralte und immer noch sehr lebendige Kultur Neapels oder Salernos zu erforschen bzw. uns auf die ruhigen kleinen Städte und Dörfer   im Cilento zu konzentrieren. Griechische und römische Geschichte begegnet uns fast jeden Tag.

Samstag: Anreise Neapel

Je nach Ankunftszeit erkunden wir die Schätze Neapels, besuchen das historische Altstadtzentrum, den alten Königspalast Palazzo Reale auf der Piazza del Plebiscito, die Eierburg im Hafen von Santa Lucia, das Neue Kastell, die Galerie Umberto, die Spaccanapoli genannte „Hauptstraße“ des alten Viertels. Auch sonst gibt es noch jede

Menge zu besichtigen.

Um 18:30 Uhr treffen  wir uns auf der Yacht, beziehen unsere Kabinen und gehen anschließend zum ersten gemeinsamen Abendessen in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt, wo wir uns mit der restlichen Crew und den Bedingungen an Bord vertraut machen und unsere Route besprechen.

Castel Nuovo in Neapel

Donnerstag: Agropoli—Amalfiküste

Nach einem ausgiebigen Frühstück schippern wir heute entlang der wohl berühmtesten Küstenstraße Italiens, der Costiera Amalfitana, der Amalfiküste und sehen die pittoresken kleinen Dörfer hoch oben in den Felsen thronend – ein Blick, den man nur vom Meer hat! Wir machen in schwer zugänglichen Buchten halt und steuern schließlich Amalfi an, dessen mittelalterlicher Dom ein Wunderwerk der Baukunst ist. Amalfi war einst eine

Kreuzgang. Nicht versäumen dürfen wir es auch, auf der Piazza einen Espresso und einen eiskalten Limoncello zu trinken, der original nur in dieser Gegend erzeugt wird. Zitronen sind eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Güter der Region, wir werden das spätestens beim Ladenbummel erkennen….

unabhängige Seerepublik, steinreich und stolz. Durch den Handel mit dem Orient kam die erste Papierherstellung nach Amalfi, sein Seerecht,  die so genannten „Tabulae Amalfitanae“ galt im Mittelalter im gesamten Mittelmeerraum. Zum normannischen Dom, der viele arabische Stilelemente aufweist, führt eine imposante Freitreppe, sein barockes Inneres betritt man durch eine um 1066 in Byzanz gegossene Bronzetür. Wunderbar auch der daneben gelegene Paradies-

VillaPompeji

Samstag: Pompei - Vesuv - Herkulaneum

Für die Einen geht es nach dem Frühstück nach Hause. Wer noch Zeit hat, genießt den Hafentag. Zunächst fahren wir auf den gewaltigen Berg der Götter, den Vulkan Vesuv, der drohend über dem Golf von Neapel thront und in dem nach antiken Vorstellungen der Gott der Schmiede und des Herdfeuers, Hephaistos lebte. Der Berg schläft nur, er kann – so sagen Experten – jederzeit wieder ausbrechen, daher ist er der wohl bestobservierte Vulkan der Welt! Wir fahren hinauf in eine bizarre Landschaft, in die im 19. Jahrhundert auch eine Seilbahn führte, damals Anlass für das bekannte Volkslied „Funiculi Funicula“.

Dampfender Schwefel erwartet uns am Kraterrand. Alternativ geht es nach Pompei, um uns dort die wohl beeindruckendsten Reste einer römischen Stadt anzuschauen. Pompei wurde bei einem Vulkanausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. zerstört, erhalten geblieben sind römische Wohnhäuser und öffentliche Gebäude. Der Blick in die Antike ist hier sehr unmittelbar, und wir fühlen uns versetzt in die Zeit des alten Rom, als Pompei hier im Süden eine blühende Provinzstadt war. Wer noch nicht genug hat, besucht auch noch Herculaneum, das heutige Ercolano, die zweite große Römerstadt, die der Berg 79 n. Chr. zerstörte. Das archäologische Areal ist kleiner als das weitläufige Pompei, doch sind die Häuser zum Teil noch besser erhalten als in der großen Nachbargemeinde.

Hinweis: Durch von uns nicht beeinflussbare Faktoren (Wetter etc. ) kann es zu Verschiebungen und Änderungen im Reiseablauf kommen!

 

weitere Fotos

Montag: Capri – Acciaroli

Zeitig in der Früh legen wir ab, um den Golf zu überqueren. Heute wird es ein langer Segeltag. Der Wind weht mit angenehmen 4 Bft, die Yacht rauscht unter Vollzeug und leichter Lage nach Südwesten. 

Am späten Nachmittag erreichen wir die Marina in Acciaroli. In dem hübschen, verträumten Dorf hat schon Hemmingway seine Spuren hinterlassen. Wir genießen die Ruhe und die Annehmlichkeiten der Marina.

Acciaroli Hafen mit mittelalterlichem Wehrturm

Dienstag: Acciaroli -  Palinuro

Gemütlich machen wir uns auf den Weg. Der heutige Tag ist der beeindruckenden Küste mit unzähligen Höhlen und Grotten sowie dem Baden vorbehalten. Besonders bei Palinuro gibt es eine Grotte, die es mit der gleichnamigen Schwester auf Capri durchaus aufnehmen kann. Auch hier

begegnet uns wieder die klassische Geschichte: Palinuro war der Steuermann von Äneas und fiel hier ins Meer.  Aus diesem konnte er sich an Land retten, wurde dann aber von den Einheimischen getötet. Mittlerweile werden Touristen — zum Glück —besser behandelt.

Am Abend suchen wir uns ein geschütztes Plätzchen und nach dem gelungenen Ankermanöver sitzen wir noch lange bei Kerzenschein und Rotwein in der Plicht.

Cap Palinuri

Mittwoch: Palinuro -  Agropoli

Heute beginnt unser Rückweg. Noch einmal genießen wir den Ausblick auf die schroffen Felsen und kleinen Sandbuchten. Wieder ein Tag mit halbem Wind und daher rauschender Fahrt. Da unsere heutige Strecke nicht besonders lang ist, geht sich auch ein kurzer Badestopp aus. Am späten Nachmittag sind wir dann im Hafen von Agropoli, das, wie am Namen bereits erkennbar ist, auch auf eine griechische Gründung zurückgeht.  Zum Abendessen erklimmen wir die Hochstadt und werden mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

CilentoAnsteuerung Procida

Freitag: Amalfi – Procida – Napoli

Vorbei geht es an den schönsten Orten, wie Ravello, Positano und wieder Capri. Wenn es das Wetter und der Reiseplan zulässt , machen wir noch einen Badestopp bei den Li Galli, den versteinerten Sirenen aus der Odyssee. Wir haben es eilig, denn wir wollen zumindest einen Blick auf Procida werfen. Die mit nur etwa 4 Quadratkilometern kleinste Insel im Golf von Neapel liegt zwischen Ischia und dem Festland und gilt nach wie vor als Geheimtipp, da sie touristisch noch kaum erschlossen ist. An der

Nordostseite der Insel liegt das gleichnamige Städtchen Procida mit seinen pastellfarbenen Würfelhäusern und zauberhaften Ausblicken aufs Meer. Wenn die Zeit es zulässt, geht’s auf die von Wehranlagen geschützte Oberstadt von Corricella, Terra Murata genannt. Bei klarem Blick hat man von hier einen traumhaften Blick auf den gesamten Golf von Neapel.

ProcidaCapri

       Sonntag: Neapel  „Leinen Los!“ - Capri  

Nach der Einweisung durch unseren erfahrenen Skipper Frank und dem Einkauf heißt es „Leinen los!“, und dann beginnt die Überfahrt bei hoffentlich

günstigen Winden Richtung Capri. Ein großer Bestand von Bergziegen hat der Insel einst ihren Namen gegeben. Im Gegensatz zu Procida und Ischia ist Capri nicht vulkanischen Ursprungs, sondern geologisch eine Verlängerung der Halbinsel Sorrent, also ein Teil der Apenninen.

Capri ist wunderschön, am schönsten am späten Nachmittag oder Abend, wenn die großen Kreuzfahrtschiffe mit ihren Tagestouristen die Insel wieder verlassen haben – und wir mit unserer Yacht erst richtig zu genießen beginnen.

Vom Hauptort Capri mit seinen schönen Augustusgärten geht es hinauf auf den Monte Tiberio, wo sich der zweite römische Kaiser Tiberius eine wunderbare Villa errichten ließ, die er nach dem Göttervater Jupiter benannte. Capri, aus dem Urgestein des Apennin (Kalkfelsen) ist auch reich an vielen Grotten, die berühmteste ist die Grotta d’Azzurra, die man nur mit kleinen Booten erreichen kann. Und abends, wenn die Touristenschwärme weg sind, dann erleben wir, wie.. „bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt!“  Der Abend wird lang im Hafen und am Schiff.

43 ft Slup

Kontakt/Impressum:

 

Frank Doberenz

A-1180 Wien, Kutschkergasse 1/28

info.segeln@aon.at

 

zu SonneWindundMeer

LEISTUNGEN:

 

7 Nächte/ Frühstück auf dem Schiff

 

Koje auf der Yacht

 

Teilnahme beim Segeln

(je nach Interesse und Veranlagung)

 

Baden und Buchteln

 

Seemeilenbestätigung

 

Skipper

 

auf Wunsch: seglerische Aus– und Weiterbildung

 

optional:Reiseleitung und Landausflüge (Extrakosten)

 

 

Nicht inkludiert:

 

Anreise (kann auf Anfrage bei uns gebucht werden – Flug oder Bahn)

 

Bordkassa (Hafengebühren, Diesel, Grundversorgung) ca. 80€/Person

 

Unterbringung in Doppelkabinen,

Einzelkojen ev. gegen Aufpreis möglich

 

Mindestteilnehmeranzahl: 4

Blick auf Neapel und VesuvCapri Faraglioni KlippenPfeil nach oben: zum Anfang

DIE YACHT

Unsere Fahrtenyachten sind vom Typ Slup 43ft. Es sind bewährte Schiffe, die sich durch gute Segeleigenschaften auszeichnen. Sie bieten in 3 oder 4 Doppelkabinen plus Salon und mit vollständiger Ausrüstung das richtige Ambiente für einen entspannten Törn in diesem Revier.

(Änderungen  vorbehalten)

DER TÖRN

Jeden Tag plant der Skipper die Tages-route und bespricht die nötigen Manöver. Wind, Wetter und organisatorische Aspekte werden dabei berücksichtigt. Auf diesen sportlichen Urlaubstörns zeigt der Skipper sowohl Anfängern als auch erfahrenen Seglern gerne Navigation und seemannschaftliches Know how: Sie erleben Segeln zum Mitanfassen und Miterleben!

Amalfi Küste

WIND UND KLIMA

In diesem Seegebiet weht der Wind überwiegend aus westlichen Richtungen: Im Sommer zeigt sich der Libeccio aus Westsüdwest besonders häufig. Auch die thermischen Winde an der Küste haben ihren Reiz. Tagesbrisen können 3-5 Bft. erreichen. Typisch für dieses Revier im Tyrrhenischen Meer ist die stabile Hochdrucklage. Die Sonne scheint oft und kräftig (guter Sonnen-schutz!), Regen gibt es sehr selten. Im Mai hat das Wasser eine Temperatur von ca. 20-21, die Luft von 24–28°C.

Pfeil nach oben: zum Anfang
Pfeil nach oben: zum Anfang